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RFID Funktionsweise

Ein RFID-System besteht aus einem Datenträger mit RFID-Transponder (Antenne und Chip), der sich am zu kennzeichnenden Produkt befindet und einem Lesegerät (Antenne und Decoder) sowie der dazugehörigen IT-Infrastruktur.
Die Daten werden über magnetische, induktive oder elektromagnetische Kopplung übertragen.
Das Lesegerät steuert den Datenaustausch. Im Regelfall finden gelesene Daten ihren Weg zu Datenbanken im EDV-System über eine Middleware mit entsprechenden Schnittstellen.



Grundsätzlich gibt es verschiedene RFID-Systeme, die sich in der verwendeten Frequenz unterscheiden:

FrequenzBereichErlaubte Frequenzen (ISM-Band)
Langwellen-Frequenzen (LF)30...300 kHz9 kHz ... 135 kHz
Kurzwellen-Frequenzen (HF/RF)30...30 MHz6,78 MHz, 13,56 MHz, 27,125 MHz, 40,680 MHz
Dezimeterwellen (UHF)300...3 GHz433,920 MHz, 869 MHz, 915 MHz, 2,45 GHz
Mikrowellen> 3 GHz5,8 GHz, 24,125 GHz

 
Auch bei Transpondern gibt es Unterschiede:

1. Aktive Transponder - sind Systeme mit eigener Spannungsversorgung (Batterie).

Vorteil: große Lesereichweiten sind möglich, weitestgehend unabhänging von der Umgebung

Nachteil: Baugröße, begrenzte Lebensdauer, teuer


2. Passive Transponder - sind Systeme, die nur bei Annäherung von Lesegeräten aktiviert werden.

Vorteil: sehr klein in der Baugröße, kostengünstig

Nachteil: reduzierte Lesereichweite, Funktionalität abhängig von der Umgebung


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