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22
November

Journal

Herausforderung: Ausbluten von Klebstoffen verhindern.

22 November 2018

S+P Samson ist Spezialist für die Produktion von Etiketten für schwierige Umgebungsbedingungen. Lösungen für extrem verschmutzte und ölverschmierte Oberflächen gehören zum Tagesgeschäft. Zudem spielt meist auch eine gewisse Hitzebeständigkeit eine wichtige Rolle. Um eine sehr gute Haftung zu garantieren, steht die Entwicklung und Verarbeitung spezieller Klebstoffe auf dem Programm. Doch auch bei all der Erfahrung und Expertise auf diesem Gebiet kann es zu Überraschungen kommen. Der Kleber blutet aus und verhindert einen reibungslosen Durchlauf in den Druckern. Jetzt sind Analyse und Problemlösung gefragt.

S+P Samson liefert keine Etiketten von der Stange. In der Regel werden diese auf die speziellen Anforderungen der Kunden entwickelt und produziert. Natürlich auch immer den Kostenrahmen im Blick. Und selbstverständlich durchlaufen die Etiketten vor der Fertigung und Auslieferung einige Testreihen mit den vorgegebenen Spezifikationen. Ist die Haftung für die Umgebungsbedingungen und Oberflächen gewährleistet, die Bedruckbarkeit gegeben, das Handling einfach? Erst wenn diese Fragen positiv beantwortet sind, gibt es das Go.

Und trotz aller Professionalität traf eine alarmierende Nachricht aus dem Nahen Osten bei S+P Samson ein. Der Kleber bei den gelieferten Etiketten schien an den Rändern auszutreten. Er blutete aus. Und somit waren die Etiketten für die angedachten Thermotransferdrucker fast nicht mehr zu verarbeiten. Erst einmal stand die Entwicklungs- und Produktionsabteilung vor einem Rätsel. Dieses Problem war bei keiner einzigen Testreihe aufgetreten. Und auch bei keinen anderen Kunden, die mehr oder weniger identische Datenträger erhalten hatten. Um es kurz zu machen. Nach etlichen weiteren Tests kam man dem Rätsel auf die Spur. Die Lieferregion war der entscheidende Hinweis und der Transportweg die Wurzel allen Übels. Denn die Etiketten waren wie gefordert für eine Hitzebeständigkeit von 55 °C ausgelegt, doch können in dieser Region in Containern – sind sie extremer Sonnenbestrahlung ausgesetzt – Temperaturen bis zu 80 °C und mehr entstehen. In diesem Fall einfach zu viel für den Klebstoff.

Problem erkannt, Problem gebannt. Jetzt werden die Etiketten erst einmal per Kühltransport auf den Weg gebracht. Und auch noch einmal mit einem expliziten Hinweis für den Kunden versehen, eine sonnengeschützte Lagerung vorzunehmen. Parallel arbeitet die Entwicklungsabteilung an neuen Klebstoffvarianten und Lösungen: Reduzierung des Klebstoffgewichtes und der Wickelspannung sowie Umsetzung anderer Wickelmethoden, um das Ausbluten zukünftig auch bei hohen Temperaturen auszuschließen.


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