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05
Juli

Journal

S+P Samson wird Roboter-Etikettiersysteme der BM Group Polytec für den deutschen, österreichischen und schweizerischen Stahlmarkt vertreiben.

05 Juli 2021

Die beiden marktführenden Unternehmen S+P Samson und BM Group Polytec  haben ihre individuellen Stärken in einer Kooperation kombiniert, um künftig ein gemeinsames, robotergestütztes System für die Automatisierung der Kennzeichnung in industriellen Prozessen anbieten zu können. Das vollautomatisierte Roboter-Tagging basiert auf den extrem widerstandsfähigen und hitzebeständigen Etiketten von S+P Samson und ist speziell für die anspruchsvollen Umgebungsbedingungen in der Stahlindustrie ausgelegt – während die bewährten Robotersysteme von Polytec Robotics, dem Weltmarktführer für intelligente Robotik in der Stahlindustrie, bereitgestellt werden.

Über BM Group Polytec: 4.0 Automatisierung und intelligente Robotik für die Industrie.

Der Hauptsitz von BM Group Polytec liegt im norditalienischen Trentino. Das Unternehmen ist Teil der italienischen BM Group und auf die Entwicklung von kundenspezifischen Robotersystemen und maßgeschneiderten 4.0 Automatisierungslösungen spezialisiert. Dabei ist Polytec Weltmarktführer bei Roboterlösungen für die Stahlindustrie. Das Unternehmen liefert auch Intralogistikanlagen, Palettier- und Handhabungsroboterzellen und bedient die Märkte Aluminium, Zellstoff und Papier, Stein und Fliesen und Automotive. Die Robotersysteme von Polytec können dabei einfach sowohl in bestehende als auch in neue Anlagen integriert werden, um die Sicherheit, Qualität und Produktivität zu erhöhen und die Anlagen fit für die automatisierte und vernetzte Industrie 4.0 zu machen.

Die Vorteile einer intelligenten Kennzeichnung in der Produktion und Weiterverarbeitung

Industrielle Kennzeichnungssysteme mit aufgedrucktem Barcode, DataMatrix-Code oder integrierten RFID-Antennen ermöglichen eine durchgängige und lückenlose Materialverfolgung, von der Anlieferung der Rohstoffe über die Fertigung in der Produktion bis zur letztendlichen Auslieferung. Dabei sind die Effizienzpotenziale der RFID-Technologie besonders interessant, die eine berührungslose und automatische Identifizierung und Lokalisierung von Bauteilen, Produkten und Materialien auch aus größerer Entfernung und ohne manuelles Einscannen ermöglicht. Die durchgängige Kontrolle mittels Kennzeichnung verbessert aber nicht nur die Prozesssicherheit in der Produktion und reduziert damit mögliche Fehlerquellen. Durch eine schnellere und sichere Identifikation der einzelnen Produkte werden die Teilprozesse auch beschleunigt, was die Effizienz und Produktivität im gesamten Unternehmen steigert. Gleichzeitig wird so auch eine digitale Dokumentation ermöglicht, was die Rückverfolgbarkeit erleichtert und weitere Optimierungspotenziale im Bereich der Industrie 4.0 eröffnet.

Die besonderen Anforderungen der Stahlindustrie an die Kennzeichnungssysteme

In der Stahlindustrie herrschen besonders schwierige Umgebungsbedingungen. Die Rohstoffe und Bauteile besitzen häufig raue Oberflächen, was die Haftleistung der Etiketten beeinträchtigt. Hinzu kommen extreme Hitze und starke Verschmutzung, was die Datenträger zusätzlich strapaziert. Darüber hinaus ist der Zeitdruck in den Produktionsabläufen häufig so groß, dass der gesamte Kennzeichnungsprozess einer Etikettierung nur einige wenige Sekunden dauern darf.

Automatisierter Roboter zur Identifizierung und Kennzeichnung von Stahlprodukten, geliefert von BM Group Polytec und S+P Samson

Die Basis des innovativen automatisierten Kennzeichnungssystems für die Stahlindustrie sind die besonders robusten Spezialetiketten GRAPHIPLAST® von S+P Samson. Diese Kunststoffetiketten für die Produkt- und Materialkennzeichnung sind extrem widerstandsfähig, bis 580°C hitzebeständig, ölabweisend, reißfest und witterungsbeständig. Dabei lassen sich die Hightech-Etiketten problemlos mit konventionellen EDV-Drucksystemen beschriften. Die Etiketten werden dann von den bereits erprobten und für die Kennzeichnung angepassten, intelligenten Robotern von Polytec Robotics befestigt.

Kennzeichnungsablauf:

  • Damit die empfindliche Druckertechnik nicht zu nah an der heißen und verschmutzten Umgebung steht, fährt das Etikett auf einer variablen Schiene vollautomatisiert zum Roboterarm. Dieser übernimmt dann software- und lasergesteuert die exakte Positionierung am Produktteil.
  • Abhängig von der Temperatur des Werkstücks werden die Etiketten dann entweder direkt auf das Werkstück geklebt, oder der Roboterarm schweißt zunächst einen kleinen Pin an, an dem schließlich das Etikett befestigt werden kann.
  • Ein kompletter, vollautomatisierter Kennzeichnungsdurchgang dauert so nur noch wenige Sekunden.
  • Die neuartige, Roboter-gestützte Kennzeichnungslösung beschränkt sich dabei nicht nur auf die Stahlindustrie, sondern ist problemlos auch auf andere Branchen und ähnlich anspruchsvolle Bereiche übertragbar. Dafür sind auch weitere unterschiedliche und individuell angepasste Kennzeichnungslösungen realisierbar.

 


 

 

 

 

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